15 Apr

F3 – Industrie/Lagerhalle

Datum: 15. April 2014 
Alarmzeit: 11:38 Uhr 
Alarmierungsart: DME 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Industriestraße Sandhausen 
Fahrzeuge: ELW, LF 20/16, LF 16/12, MTW 1, Anhänger, LF 16-TS 
Weitere Kräfte: Feuerwehr RNK mit Kdow, FF Nußloch mit Kdow LF 16/12 DLK 23/12;, Kriminalpolizei, Leitender Notarzt, MA 9/83-2 (RTW DRK Hockenheim-Talhaus), MA 9/83-3 (RTW DRK Hockenheim-Talhaus), Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Polizei, RN 2/83-3 (RTW DRK Heidelberg), RN 5/82-1 (NEF DRK Walldorf), RN 66/85 (DRK Bereitschaft Sandhausen), Stv. KBM Axel Schuh 


Einsatzbericht:

Erheblicher Sachschaden bei Brand in Druckerei – Zwei Beschäftigte leicht verletzt

Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Brand in einer Druckerei in der Industriestraße am Dienstag. In einem Bereich in einer Fertigungstraße war um 11.40 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Informationen der Feuerwehr, brach der Brand vermutlich an einer Maschine aus und griff auf eine Absauganlage über. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Sandhausen und Nußloch, die mit insgesamt 45 Wehrmännern im Einsatz waren, hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Notarzt und mehrere Rettungswagen des DRK waren vor Ort, zwei Beschäftigte wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht genau fest.

Quelle: RNZ

 

Ein „verstecktes“ Feuer forderte die Wehren heraus

Ein Feuer ist am einfachsten zu löschen, wenn man es sieht. Mit einem „versteckten“ Brand hatten es gestern jedoch die Feuerwehren aus Sandhausen und Nußloch zu tun. Gegen 11.40 Uhr wurden sie zu einer Druckerei und Binderei in der Industriestraße in Sandhausen alarmiert.

Und von außen sah man nicht viel von dem Brand, bei dem zwei Beschäftigte leicht verletzt wurden. „Das Feuer ist an einer Schneidemaschine entstanden und hat sich dann über ein Lüftungskanalsystem bis zu einem Silo für Papierschnipsel ausgebreitet“, berichtete Sandhausens Feuerwehrkommandant Hans-Jürgen Moser gegenüber der RNZ. „Das Feuer war nicht sehr groß, aber unheimlich kompliziert zu löschen.“ Und so mussten die Wehrleute laut Moser teilweise Schächte zunächst aufschneiden, um diese räumen und die Flammen ablöschen zu können. „Der eigentliche Brand war schnell zu löschen, aber man musste erst einmal hinkommen“, sagte Kommandant Moser. Insgesamt waren rund 45 Wehrleute rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Mit der Nußlocher Feuerwehr gebe es tagsüber eine Kooperation, so Moser. Diese werde gleich mitalarmiert, um die erforderliche Schlagkraft zu erreichen. Außerdem wurde gestern ohnehin die Drehleiter aus Nußloch benötigt.

Feuerwehrkommandant Moser ging von einem „großen Schaden“ aus und auch die Polizei sprach von einem „erheblichen Sachschaden“. Wie hoch dieser genau ist, könne man noch nicht sagen, so Polizeisprecher Dieter Klumpp auf RNZ-Nachfrage. Unklar sei nämlich noch, ob „nur“ die Maschine oder die ganze Fertigungsstraße nicht mehr funktioniert. Außerdem könnten auch bereits fertiggestellte Druckaufträge durch den Brand beschädigt worden sein. Die Brandursache sei noch „nicht endgültig geklärt“.

Die Kriminalpolizei war vor Ort und ermittelt, so Klumpp weiter. Ein Notarzt und mehrere Rettungswagen des Roten Kreuzes waren ebenfalls im Einsatz. Zwei Beschäftigte der Druckerei wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, weil sie Rauch eingeatmet hatten.

Wie Polizeisprecher Klumpp weiter sagte, konnte einer von ihnen das Krankenhaus gestern Nachmittag bereits wieder verlassen.

Quelle: RNZ