31 Mai

Arbeitsreiche Tage nach Unwetter

Die letzten drei Tage waren für die Feuerwehr Sandhausen sehr arbeitsreich. Nachdem am Samstag Abend ein Unwetter über den Rhein-Neckar Kreis zog, musste die Feuerwehr Sandhausen ab 18:30 Uhr zu 68 Einsätzen im Ortsgebiet ausrücken. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Leimen, Walldorf und Gaiberg alarmiert. Mit über 80 Einsatzkräften konnte man bis 01:30 Uhr alle anliegenden Einsätze abarbeiten. Die DRK Bereitschaft Sandhausen versorgte die Kameradinnen und Kameraden mit Essen und Trinken.

Am Sonntag wurde die Feuerwehr Sandhausen erneut mehrfach von der Leitstelle Rhein-Necker alarmiert. Zwischen 02:40 Uhr und 21:15 Uhr mussten vier Einsatzstellen abgearbeitet werden.

Da in der Nacht auf Montag wieder ein Unwetter mit anhaltendem Starkregen aufkam, wurde die Feuerwehr Sandhausen gegen 00:45 Uhr zu einem weiteren Unwettereinsatz alarmiert. Kaum waren die Einsatzkräfte nach diesem Einsatz wieder im Bett, ertönten gegen 04:30 Uhr erneut die Funkmeldeempfänger zum Vollalarm. Diesmal benötigte die Feuerwehr Bammental zahlreiche Unterstützung umliegender Feuerwehren. Ein Großteil der Gemeinde wurde überschwemmt. Mit einem Löschfahrzeug, Rüstwagen und Lichtmastanhänger sowie Mannschaftstransportwagen und Anhänger mit Tauchpumpen und Wassersaugern beladen, rückten 14 Einsatzkräfte nach Bammental ab. Gegen 11:30 Uhr konnte die Feuerwehr Sandhausen aus dem Einsatz herausgelöst werden.

Um den Grundschutz in Sandhausen und den umliegenden Gemeinden sicherzustellen bzw. im Bedarfsfalle zu unterstützen, wurde um 07:30 Uhr nochmals Vollalarm für die Sandhäuser Wehr ausgelöst. 12 Kameraden besetzten daraufhin das Gerätehaus. Währenddessen kam es zu einem weiteren Einsatz im Ortsgebiet. Nachdem alle Einsätze abgearbeitet waren, mussten die Fahrzeuge und das Material geputzt, geprüft und wieder einsatzklar gemacht werden. Letztlich konnten die Kameradinnen und Kameraden gegen 17 Uhr dann endgültig nach Hause.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Unterstützung und Mithilfe der Bevölkerung, die bei der Beseitigung der Fluten mit eigenen Mitteln mitwirkte und die Feuerwehr unterstützte. Ebenso lobenswert war das Verständnis der Bürger, wenn die Feuerwehr nicht sofort helfen konnte oder erst höher priorisierte Einsatzstellen abarbeiten musste um weitere Gefahren abzuwehren oder Sachwerte zu schützen.

Danke nochmals an die Freiwilligen Feuerwehren Leimen, Walldorf und Gaiberg, sowie der DRK Bereitschaft Sandhausen, sowie allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement.